Historie Nordfriedhof

historische Grabstätte Dämmrich historische Grabstätte Dämmrich (Foto: KSJ)

Chronologie

• 1884 erster kommunaler Friedhof, vorher Johannisfriedhof an der Friedenskirche • 1886 entstehen 8 quadratische Grabfelder für Erdbestattungsreihengräber, die von Außengräbern umsäumt sind und der Urnenhain (UH) I und II Gestalter: Garteninspektor Carl Ludwig Heinrich Maurer 300 Linden an den Hauptwegen und über 100 Kastanien vom Hufelandweg beginnend wurden gepflanzt • 1887 Errichtung einer Leichenhalle und Friedhofskapelle (Feierhalle) im neoklassizistischem Stil, Klinkerbau aus hiesigem Kalkstein und Pirnaer Sandstein durch Baumeister: Theodor Hartmann, Architekt: Carl Timmler • 1889 Friedhofs- und Begräbnisordnung für den ersten kommunalen Friedhof • 1889 erste Beerdigung, Schließung des Johannisfriedhofes (bis 1950 Bestattungen in vorhandene Grabstätten) • 1894 Gründung des „Verein für Feuerbestattung“ Vorsitzender: Pathologe Prof. Leubuscher unterstützt durch Zoologen und Naturphilosophen Ernst Haeckel • 1897 Bau des Krematoriums (das fünfte in Deutschland) • 1898 erste Einäscherung, erste Urnenbeisetzung und zweite Einäscherung (William Haak, Urnenhain I) • 1906 Übernahme des Krematoriums durch die Stadt Jena • 1909/10 Verbindung von Krematorium mit der Feierhalle und Bau einer Versenkungsanlage und zweiter Einäscherungsofen • 1910-1913 Erweiterung des Friedhofes nach Plänen des Stadtgärtners Jakob Wychram um die heutigen Grabfelder 9 – 14 und Urnenhain II • 1914-1918 Feld 11 für Ehrengräber für 276 in Jenaer Lazaretten gestorbene Soldaten des I. Weltkrieges • 1918 Erweiterung des Friedhofes um die Grabfelder 17 – 20 nach Entwürfen von Friedhofsinspektor Ludwig Gierig • 1925 durch Notstandsarbeiter wurden die Felder 21 – 24 angelegt • 1921-1926 Gestaltung des Urnenhain III nach Entwürfen des Friedhofsinspektors Gustav Diekmann • 1931-1939 Gestaltung des Urnenhain IV • 1943-1945 Bestattung der Verstorbenen des II. Weltkrieges (Feldern 7b, 16 und 27) • 1950 Schaffung des Kommunalen Wirtschaftsunternehmens (KWU) • 1958 Bau der Brücke über das Munketal • 1965 Zusammenschluss VEG Stadtgärtnerei, Versorgungs- und Dienstleistungsbetrieb Friedhof, Park- und Grünanlagen zu VEB (K) Landschaftsgestaltung • 1966 erste Urnengemeinschaftsanlage im Urnenhain IV • 1972 wurden die Städtischen Friedhöfe in VEB (K) Stadtwirtschaft eingegliedert • 1976 Errichtung eines 30 m hohen Industrieschornsteins für das Krematorium

 

Feierhalle und Krematorium Feierhalle und Krematorium (Foto: KSJ) • 1987 Rekonstruktion Krematorium/ Feierhalle • 1991 Gründung des Garten- und Friedhofsamtes, Neubau eines Sozialgebäudes für die Gärtner, Rekonstruktion der Feierhallen auf den Außenfriedhöfen • 1991/1992 Neugestaltung Urnenhain IIIb • 1994 Bau der UGA im Urnenhain IV Feld 10 • Rekonstruktion der Kriegsgräber unter Mithilfe von Bundeswehrsoldaten • 1995 Komplettsanierung Verwaltungsgebäude • 1996 erste Ehrengräbersatzung • 1997 Rekonstuktion Feld 4 • 1998 Einbau einer Filteranlage in das Krematorium • 1999 Urnengemeinschaft Feld 17 • 2000 Vorplatz Krematorium; Reihengrabfeld 19 • 2001 Vorplatz Verwaltung • 2002 Feld 2 mit Erdbestattungswahlgrabstätten • 2003 Stützmauer Parkplatz, Feld 18 • 1.7.2003 Eingliederung in Kommunalservice • 2004 Rekonstruktion Urnenhain IIIa, Nutzung UH IIIc "Lindenbrunnenplätze" • Kunstwerk aus Metall von Fleischmann (Weimar) für UGA im Urnenhain und Kalkstein Skulptur von Neuhäuser (Gröben) • 2005 Vorplatz Feierhalle • 2015 Neubau eines Krematoriums mit Einäscherungsanlage auf dem Gelände des Nordfriedhofes

 

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Städtische Friedhöfe

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